Freitag, 12. August 2011

Days 31-39 - Von Glücksspielmetropolen, roten Felsen und Schlammvulkanen

Lieber Leser!

Die Tage seit unserem letzten Blogeintrag waren in vielerlei Hinsicht voll von den unterschiedlichsten Superlativen. Angefangen vom gigantischen Hoover Dam, der einen Großteil der Casinohauptstadt der Welt, Las Vegas, mit Strom versorgt, bis hin zum ältesten Nationalpark der Welt. Und das meiste Wildlife konnten wir ebenfalls in diesen Tagen beobachten! Schlussendlich befinden wir uns jetzt gerade auf der längsten Strecke, die wir durchgehend ohne nennenswerten Zwischenstop zu bewältigen haben, und schreiben unseren bislang neuesten Blogeintrag! Unglaublich!

Rätselhafte Betontürme am Hoover Dam. Der Stausee ist, wie man am weißen Rand an den Felsen sehen kann, alles Andere als voll.
Auf der anderen Seite quetscht sich der Fluss durch enge Schluchten. Mangels eines guten Aussichtspunktes verzichten wir an dieser Stelle auf ein Foto des Dammes selbst.
Wir nähern uns der Wüstenmetropole.
Blick vom Las Vegas Strip auf unser Stratosphere Hotel (rechts außen).
Der Mond geht auf über dem Strip.
Das Venetian, stilecht mit Gondoliere.
Caesars Palace, Erfinder des Caesar Salad®.
Die berühmte Fontäne vor dem Bellagio.
Blick auf den Strip mit Paris im Hintergrund.
Es geht weiter in Richtung Nordosten. Wer Martin findet, kriegt ein Plus.
Ghosttown Grafton, eine gepflegte Geisterstadt, in der seinerzeit Mormonensiedler lebten.
Keckes Eichhörnchen im Zion National Park.
Feuchte, bewachsene Felswände.
Fluss im Zion Park.
Gestreifte Felsformationen.
Martin vor den seltsamen Türmen des Bryce Canyon
Abenddämmerung im Bryce Canyon National Park
Reh mit Kitz im National Park
Ein kurzer Stop in Salt Lake City, größte Mormonenstadt mit großem Unicampus.
Zwischen Wasservorhängen gefangen.
Der Mormon Temple, die "Hauptkirche" der Stadt.
Wasserfall entlang der Gebäudewand
Das Capitol
Auch der namensgebende Salt Lake wird von uns nicht verschont. Trotz gegenteiliger Aussagen gab es einiges zu entdecken und einige neue Erfahrungen zu machen. Zum Beispiel die Tatsache, dass der extrem hohe Salzgehalt des Sees dazu führt, dass man sich in das Wasser legen kann, ohne unterzugehen. Sicher ein interessantes Erlebnis, einzig und allein dadurch getrübt, dass das Wasser in Strandnähe sehr flach ist. Und durch die Millionen von eigenartigen fliegenden Kleinstinsekten, die nahezu den gesamten Strand sowie die komplette Wasseroberfläche bedecken. Und die Abermillionen von kleinen Wasserwürmern, die das gesamte Wasser durchziehen. Länger als fünf Minuten hält es uns dementsprechend nicht in der Salzlacke.
Ein ungetrübtes Erlebnis ist hingegen der am Ufer angebotene Büffelfleischburger, der geschmacklich Wildfleisch ähnelt und durchaus weiterempfohlen werden kann.

Monsterspinne
Salt Lake
Büffel auf Antilope Island am Salt Lake. Dieser hier lebt im Naturschutzgebiet und wurde von unseren Fleischgelüsten verschont.
Lagerfeuerstimmung in der Wildnis
Hirschgeweihtor in Jackson, Wyoming
Unsere erste Begegnung im Yellowstone National Park
Heiße Quellen mit unglaublichen Farbvariationen...
...und verschiedensten Wassertiefen.
Geysiere wohin man blickt...
und bunte Pools mit einladenden...
und weniger einladenden Farben.
Das Old Faithful Inn im Yellowstone National Park, eine überdimensionale Holzhütte!

Der ehemalige Mud Volcano, der bei einem heftigen Ausbruch infolge eines Erdbebens seine Vorderseite verlor und jetzt einfach nur aussieht wie ein Schlammloch.
Hier kann wohl jeder einen Bus fahren...
Die Tiere haben im Nationalpark immer Vorrang, egal was sie beschließen zu tun...
Zwei zottelige Bisons.
Yellowstone Falls
Nach einigen anstrengenden Besichtigungstagen der verschiedenen National Parks geht es nun weiter, zurück in Richtung Westen. In Fort Hall wohnen wir einem kulturellen Festival des Shoshone Tribes bei.

Kleiner Indianer ganz groß
Tanz zu Ehren der Kriegsveteranen und Kinder
Schau schau, Schoschonen!
Dankestanz in alle vier Himmelsrichtungen
Damit wollen wir uns für dieses Mal verabschieden, bis bald, Indianerehrenwort!

Mittwoch, 3. August 2011

Days 23-30 - West Coast USA!

Lieber Leserkreis!

Grüße aus dem sonnig-heißen Westen der USA, konkret: Sin City!
Wir sitzen in unserem Hotel & Casino in Las Vegas am Pool bei erfrischenden 106°F (41°C) im Schatten und wollen euch wieder einmal mit neuem Lesestoff, und vor allem neuen Fotos von der zweiten Etappe unserer Reise versorgen!
Letzte Woche ging es für uns per Flug nach LA, Ausgangspunkt für unsere Rundreise durch den amerikanischen Westen! Und das nicht allein zu zweit, nein, Martin hat sich ebenfalls zu uns gesellt, um dem kalten, wechstelhaft-verregneten Österreich zu entkommen!

Los geht es mit einer Besichtigung der größten Stadt Kaliforniens (und zweitgrößten Stadt der USA).

Martin freut sich auf die Sonne

Wo sind wir denn hier gelandet? Hmmmm fragen wir mal den Reiseführer....

Die wenigen Wolkenkratzer mit der Disney Music Hall in LA

Die Universal Studios in Hollywood stehen natürlich auch am Programm.

Im Jurassic Park River Adventure ist es nicht zu vermeiden, nass zu werden. Nicht dass das bei den Temperaturen irgendjemand vermeiden wollte.

Nach 2 Stunden anstehen endlich im Tourbus durch die Studios und Filmsets

Flugzeugabsturz inmitten eines dicht besiedelten Gebietes - beeindruckendes Set aus irgendeinem Actionschinken.

Gigantischer Bluescreen

Waterworld Stuntshow mit netten Explosionen und co.

Animal Actors Vorführung

Nicht nur, dass wir eine Reise gewinnen, nein, Jakob durfte sogar vor einem riesigen Publikum auf den Mond fliegen....

Die Steuerung hat nur leider nicht immer ganz geklappt.....was muss Sonja jetzt drücken???

LA im Sonnenuntergang
Nach einem kurzen Aufenthalt geht es nun mit Camper weiter.

In der Ferne spielen Delfine in den Pazifikwellen.

Erste Campingnacht, vor den Stränden von San Diego. Die Nacht wäre sicher sehr angenehm gewesen, wären wir nicht um 3 Uhr früh von einer Polizistin freundlich aber bestimmt aufgefordert worden, unsere an dieser Stelle unerlaubte Campingaktivitäten ins Nachbarrevier zu verlegen.

Kurzausflug nach Mexiko!

Zusammenfassung: heiß, heruntergekommen, stundenlanges Anstehen bei der Wiedereinreise in die USA (während bei der Einreise nach Mexiko das Durchschreiten eines unbewachten Drehkreuzes genügt hatte).

Weiter geht es mit unserem Camper ins Landesinnere...

...durch die verschiedensten kargen Landschaften und Wüsten.


Wilde Kakteen.

Die erste große Stadt im Landesinneren, in die wir kommen, ist Phoenix, AZ. Trotz extremer Hitze überrascht die Stadt sehr positiv, mit interessant gestalteten öffentlichen Plätzen und jungendlichem Ambiente.

Die möglichen Interpretationen dieses Kunstwerkes reichen von meteorologischen Phänomenen bis hin zu anatomischen Analogien.

Wasserspiele sind in mannigfaltigen Ausprägungen vorhanden.

Weiter geht es in Richtung der Kleinstadt Flagstaff, bekannt für ihre Lage an der Route 66 und der Nähe zum Grand Canyon.

Am Weg finden wir diese autarke Kommune aus den 70er-Jahren. Mitten in der Wüste versuchen visionäre Hippies die Stadt der Zukunft zu erfinden. Bisher kamen sie allerdings nicht über die erste Umsetzungsphase hinaus.

Sonja wächst aus einem Kaktus.

Montezuma's Castle, in dem seinerzeit Indianer lebten.

Montezuma Well


Eine Wildkatze begutachtet uns beim Mittagessen am Picknickplatz - ob sie wohl ein Stück von unserem Essen abbekommen will? Oder ein Stück von uns?

Objects in mirror are closer than they appear.

Dunkle Wolken begleiten uns nach Flagstaff - und ein Regenbogen auch!

Sonnenaufgang in der Wildnis

Leider beschließt unsere Klimaanlage, ihren Dienst zu verweigern. Aufgrund ihrer unabdinglichen Notwendigkeit bringen wir unseren Camper in die Werkstatt und satteln auf zwei Zweiräder der Marke Harley Davidson um, die uns stilecht zum Grand Canyon bringen sollen.

Und ja, das tun sie tatsächlich!


Tiefe Schluchten, beeindruckende Formen, unendliche Weiten.
Nach langer Zeit endlich wieder ein CD-Cover!


Mit der Harley den Grand Canyon entlang - bei Sonnenuntergang!

Swuschhhh

Das war's für dieses Mal, wir hauen uns jetzt wieder in den Pool. Oder ins Casino, die Reisekosten wieder hereinspielen. Oder war das wieder verspielen...?
Bis zum nächsten Mal!